Hilfsprojekt Rumänien

 

 

Bereits seit 2004 sind Sandra und Markus Raabe aktiv im Tierschutz, insbesondere im Pferdebereich, tätig. Durch seine Qualifikation als Schmied mit Schwerpunkt der Orthopädie ist Markus Raabe seit einigen Jahren auch im Ausland tätig. Neben der praktischen Arbeit fanden an vielen Orten Seminare und Schulungen durch ihn statt. 2005 wurde von Marhus Raabe das Projekt „Schmiede ohne Grenzen“ ins Leben gerufen. „Schmiede ohne Grenzen“ machte sich die medizinische Notversorgung rund ums Pferdebein und die Schulung von Besitzern und Schmieden u.a. in Polen, Russland, Ungarn, Belgien, Frankreich und Mallorca zur Aufgabe. 2008 Gründung von equiwent, da Sandra und Markus Raabe den Wunsch und das Ziel hatten, die schreckliche Situation der Arbeitspferde in Rumänien zu ändern und zu helfen. Diese Hilfe betrifft sowohl den Hufbeschlag als auch die medizinische Versorgung der Pferde, Verabreichung von Wurmkuren und Aufbaupräparaten sowie das Austauschen von Kopfstücken, Gebisse etc., die Verletzungen hervorrufen.

Die Gegebenheiten

Betroffen sind in Rumänien in der Stadt Iasi mit ihren Außenbezirken ca.30 000 Pferde, die dort unter grausamsten Bedingungen leben und von ihren Besitzern täglich unvorstellbare Misshandlungen erdulden müssen.

 

 

Die Arbeitstiere ziehen von morgens bis abends riesige Wagen mit Baumaterialien und anderen Dingen-übersät mit Wunden, die von schrecklichen, selbst gebastelten Geschirren und Kopfstücken stammen. Die Pferde sind sehr mager, viele fast
bis auf das Skelett abgemagert, müssen aber ihren Dienst vor dem Karren so lange ertragen, bis sie tot zusammenbrechen. In den Augen der Menschen in Rumänien haben die Tiere keinerlei Wert. Einen wirklichen Einblick in die Schrecklichkeit und Grausamkeit der Verhältnisse in Rumänien können weder dieser Bericht noch die Fotos auch nur annähernd vermitteln.

Equiwent organisiert regelmäßige Hilfstouren
nach Ostrumänien. Vor Ort werden Wunden
behandelt, Menschen in Hufbeschlag geschult.
Es werden Tausende von Wurmkuren und
große Mengen an Halftern und Gebissen von
Equiwent verteilt.

Den vollständigen Bericht und weitere Informationen zu den Arbeiten von Markus Raabe können Sie unter www.equiwent.eu nachlesen.


So können Sie meiner Meinung nach weiterhelfen:
(Aber bitte besprechen Sie alle Aktivitäten vorher mit Herrn Markus Raabe!)

  • Organisieren sie doch einen Spendenaufruf in ihrem Verein.

          Zum Beispiel mit der Sammlung von Gebissen, Halftern, Putzzeug u.s.w.
          Bitte achten Sie darauf , dass das gespendete Zubehör trotzdem in einem 

          einwandfreien Zustand ist.

  • Oder Sie veranstalten in ihrem Verein einen Flohmarkt mit Reitzubehör und spenden das Geld.
  • Sie können auch Flyer von Equiwent anfordern und bei ihrem nächsten „Tag der offenen Tür“ auslegen.
  • Auch wenn man selbst keine finanziellen Mittel zur  Verfügung hat, können kleine Aktionen grosse Wirkung zeigen.
  • Sie sind selbst Hufschmied oder Tierarzt und wollen aktiv vor Ort mithelfen?  Herr Raabe wartet schon lange auf ihren Anruf und freut sich endlich Verstärkung zu bekommen.
Lesen sie hierzu auch den Bericht über Equiwent von Cavallo
Artikel.pdf
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